Offenlegung von Missständen

Compliance-Verstöße können in vielfältiger Form in Unternehmen auftreten. Doch häufig wissen Mitarbeiter:innen nicht, wie und wem sie mögliche Verstöße melden können. Oder sie behalten ihr Wissen über Missstände bewusst für sich – aus Angst vor Repressalien.

Die sog. Whistleblowing-Richtlinie (EU) 2019/1937 und das künftige Hinweisgeberschutzgesetz wollen hier Abhilfe schaffen und die Rechte von Hinweisgebern stärken.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Blogartikel: Die EU-Whistleblowing-Richtlinie - Aufgepasst: Das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz steht in den Startlöchern.

Verpflichtungen für Arbeitgeber

Zahlreiche Unternehmen sind von dem künftigen Hinweisgeberschutzgesetz betroffen und zeitnah zur Errichtung interner Meldestellen verpflichtet. 

Doch welche Pflichten kommen auf Arbeitgeber im Detail zu? 

Und zählen Sie zu den Unternehmen, die eine interne Meldestelle errichten müssen? 

In unserem Beitrag FAQs: Schutz von Hinweisgebern informieren wir Sie fortlaufend über den aktuellen Stand des Gesetzgebungsverfahrens und liefern Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Hinweisgeberschutzgesetz.

Interne Meldekanäle so attraktiv wie möglich gestalten!

Nach dem derzeitigen Entwurf zum Hinweisgeberschutzgesetz wird das Nicht-Betreiben einer internen Meldestelle nicht unmittelbar sanktioniert. Dies bedeutet aber nicht, dass Arbeitgeber untätig bleiben sollten. Denn das Hinweisgeberschutzgesetz enthält eine bemerkenswerte Neuerung: 

Hinweisgeber:innen müssen künftig mögliche Gesetzesverstöße nicht ihren Arbeitgebern melden, sondern dürfen sich direkt an Behörden wenden! 

Damit wächst die Bedeutung einer attraktiven Meldestelle innerhalb des Unternehmens enorm. Durch eine eigene interne Meldestelle erhöhen Arbeitgeber die Chancen, dass sie Hinweise zu möglichen Compliance-Verstößen direkt erhalten und sich Hinweisgeber:innen nicht an Behörden wenden. Hierdurch lassen sich insbesondere Reputationsschäden vermeiden, die durch die Bekanntgabe von Missständen nach außen entstehen können.

Ihre Chance: Hinweise aus erster Hand - Handeln Sie jetzt!

Unsere Empfehlung: Handeln Sie präventiv. Etablieren Sie ein vertrauenswürdiges Hinweisgebersystem. Und schaffen Sie Anreize für Ihre Beschäftigten, dies zu nutzen. 

Unsere Whistleblowing-Lösung für Sie: Littler | Whistle Protect 

Durch unsere Partnerschaft mit WhistleB können wir Ihnen ein sicheres und vertrauenswürdiges Hinweisgebersystem anbieten. Dieses bietet Ihnen folgende Vorteile:

  • Meldekanal: Mitarbeiter können vermutetes Fehlverhalten über eine webbasierte Landing Page und einen Fragebogen melden. Der Whistleblower kann anonym bleiben und der Arbeitgeber kann sofort reagieren. 

  • Fall-Management-Tool: Das Tool verwaltet Whistleblowing-Meldungen sicher und effizient, was die Entgegennahme, Überwachung und Verwaltung von Fällen erleichtert.

  • Statistiken und Berichtsgenerierung: Das Dashboard bietet einen Überblick über aktuelle und historische Daten, Status, Warnungen, Leistungsindikatoren und tiefgehende Analysen. 

 

Detaillierte Informationen zu Littler | Whistle Protect finden Sie hier.

Neben einer passenden Antwort zur Umsetzung des künftigen Hinweisgeberschutzgesetzes unterstützen wir Sie in rechtlicher Hinsicht zu allen Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten. Und das europaweit! 

 

Wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg zur Whistleblowing-Compliance. 

Sprechen Sie uns an.

 

Dr.
Thomas
Griebe

Fachanwalt für Arbeitsrecht, Wirtschaftsmediator
Hamburg

Tabea
Frühinsfeld

Fachanwältin für Arbeitsrecht
Berlin

Dr.
Torben
Weihmann

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Düsseldorf

Dr.
Frank
Zaumseil

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Frankfurt am Main

Dr.
Esther
Dehmel,
LL.M. (Wellington)

Fachanwältin für Arbeitsrecht, Wirtschaftsjuristin
München

Was bieten wir?

Unterstützung bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben

  • Überprüfung vorhandener Meldekanäle
  • Prüfung und Gestaltung von Whistleblowing Policies
  • Prüfung und Gestaltung von Betriebsvereinbarungen
  • Unterstützung bei der Implementierung des Hinweisgebersystems Littler | Whistle Protect

 

Beratung im Rahmen des Fallmanagements

  • Beratung zu Hinweisen im arbeitsrechtlichen Kontext
  • Beratung im Umgang mit Whistleblowern, die nicht vom Gesetz geschützt sind
  • Abstimmung mit (Ermittlungs-)Behörden

Die meisten Unternehmen in Deutschland müssen sich darauf einstellen, voraussichtlich noch in diesem Jahr das Hinweisgeberschutzgesetz umzusetzen. In der neuen Folge unseres Podcasts „vangard spricht!“ erklären Dr. Torben Weihmann und Matthias Pallentin, wie Whistleblower dadurch künftig geschützt werden, welche Punkte auf jeden Fall im Gesetz stehen und warum Unternehmer ein Interesse daran haben sollten, dass es Whistleblower gibt. Der wichtigste Rat der beiden Anwälte: Nicht warten, sondern jetzt schon mit dem Thema beschäftigen – zum Beispiel, indem man diese Folge unseres Podcasts hört.

Zum Podcast

 

Webinar: Das Hinweisgeberschutzgesetz: Der richtige Umgang mit Whistleblowern und Verdachtsmomenten